Paket 03 · Smarter Applications

Fokussierte Anwendungen

Software, die tut, was Ihr Unternehmen braucht — und nicht mehr

„Das, was uns wirklich unterscheidet, können wir nirgends kaufen.“

Der Satz, der Paket 03 auslöst

Eigene Unternehmensanwendungen bauen, betreiben und übergeben. Auslöser sind entweder Anforderungen, die kein Standardwerkzeug mehr abdeckt, oder die Bauchladen-Frage: eine Suite komplett durch passgenauen Eigenbau ersetzen.

Was wir tun

01

Zuschnitt

Was ist wirklich eigenbau-würdig und was ist nur ungeduldig. Kaufen oder bauen wird sauber entschieden, nicht gefühlt.

02

Rollen besetzen

Nach Reifegrad der Anwendung, nicht nach Jobtitel. Welche Arbeitsmodi das Team gerade braucht, ändert sich mit der Anwendung.

03

In kurzen Zyklen bauen

Erst Prototyp, dann Produktion, dann aufräumen. In dieser Reihenfolge.

04

Betrieb und Sicherheit von Anfang an

Skalierung, Zugriff und Ausfallverhalten werden mitgedacht, solange Änderungen noch billig sind.

05

Schrittweise übergeben

Als definierter Meilenstein mit Kriterien und sinkendem Preis — nicht als Auslaufen des Mandats.

Warum überhaupt selbst bauen?

Nicht aus Prinzip. Sondern weil gekaufte Software drei Kosten mitbringt, die in keiner Lizenzrechnung stehen.

Der Bauchladen-Effekt

Standardsoftware wird zu 100 Prozent lizenziert und zu 10 bis 20 Prozent genutzt. Der Rest ist bezahlter Ballast.

Starre Prozesse

Das Unternehmen verbiegt seine Abläufe nach der Software — statt umgekehrt. Eigene Software wird auf die passenden Prozesse entwickelt.

Datensouveränität

Die eigenen Daten liegen wieder im Unternehmen, nicht in den Applikationen von Drittanbietern.

Was am Ende steht

  • Eine laufende Anwendung im produktiven Betrieb
  • Ein Team, das die fünf Rollen zunehmend selbst besetzt
  • Betriebs- und Sicherheitskonzept, das ohne MERKUR trägt
  • Eine Bauweise, die die nächste Anwendung billiger macht als die erste

Das Übergabemodell

Die Übergabe ist kein Auslaufen des Mandats, sondern der Liefergegenstand. Sie hat Stufen, Kriterien und einen Preis, der mit jeder Stufe sinkt.

A

Bauen

Tempo. Die Anwendung entsteht und geht in Betrieb.

MERKUR besetztR1 Prototyper, R2 Builder, R3 Sweeper
Ihr Team besetztFach-Owner läuft mit

Am Anfang zählt Tempo. Der Fach-Owner läuft mit, lernt am Objekt und wird später der Grower.

MERKUR trägt den Aufbau
B

Wachsen

Die Anwendung passt sich dem tatsächlichen Bedarf an.

MERKUR besetztR2 Builder, R3 Sweeper
Ihr Team besetztR1 Prototyper, R4 Grower

Der Grower geht zuerst über: Er braucht am meisten Fachwissen und am wenigsten Technik — also muss er im Unternehmen sitzen.

Ihr Team übernimmt die Weiterentwicklung
C

Betreiben

Das System trägt ohne MERKUR.

MERKUR besetztR2 Builder
Ihr Team besetztR1 Prototyper, R3 Sweeper, R4 Grower, R5 Maintainer

Der Maintainer geht zuletzt — an Ihr Team oder einen Betriebspartner. MERKUR bleibt für neue Strecken abrufbar.

Ihr Team trägt den Betrieb
Referenzfall
Defakto
Einfach. Dokumentiert. Abgerechnet.

Eine WhatsApp-basierte Leistungsdokumentation für Handwerksbetriebe: Was auf der Baustelle passiert, wird dort erfasst, wo ohnehin kommuniziert wird — statt abends aus dem Gedächtnis in ein Formular. Gebaut als eigene Anwendung, weil kein Standardwerkzeug den Weg von der Sprachnachricht zur abrechenbaren Position abbildet.

Für wen
Handwerksbetriebe
Zugang
WhatsApp, kein zusätzliches Werkzeug im Team
Warum Eigenbau
Kein Standardwerkzeug deckt die Strecke ab
Rollen-Mix
Prototyper, Builder, Sweeper

Im produktiven Einsatz, laufende Kundenfeedback-Phase

Format

Zusammenarbeit
Aufbau projektbasiert, Betrieb als Retainer
Abrechnung
Übergabe in Stufen mit sinkendem MERKUR-Anteil
Umfang
Setzt Paket 01 und das Datenfundament aus Paket 02 voraus

Für wen

Unternehmen, die Prozessstrecken produktiv haben und an Anforderungen stoßen, die kein Standardwerkzeug abdeckt — oder die eine überdimensionierte Suite ersetzen wollen.

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